Die Technik

Das Prinzip der Triangulation ermöglicht eine Höhenabtastung: Eine Lichtlinie wird auf die Oberfläche projiziert und unter einem bestimmten Winkel beobachtet. Eine Abstandsänderung verursacht eine Verschiebung in der Abbildung des betreffenden Liniensegmentes auf einem Bildsensor, d.h. der Sensor erfaßt das Oberflächenprofil. In diesem Profil sind sehr trennscharf die Geometrie einer geschweißten Naht oder die Lage eines Stoßes zu erkennen.

Erst durch den Einsatz moderner Technologie wurde mit diesem wohlbekannten und robusten Verfahren in neue Leistungsklassen vorgestoßen. Insbesondere erlaubt die Verwendung von Bildsensoren, die sich durch einen großen Dynamikumfang und eine hohe Geschwindigkeit auszeichnen, das sichere Erfassen von Oberflächen mit stark variierender Beschaffenheit - verschmutzt bis hochreflektierend - mit Bildfrequenzen von 200 bis über 3000 Hz.

Um die Rechenleistung für eine derartig hohe Bildfrequenz aufzubringen, wurde der Auswertealgorithmus für die Profilermittlung in hochintegrierten Gate-Arrays implementiert. Eine weitergehende Auswertung erfolgt auf Industrie-PCs, so daß ein leistungsfähiges und kostengünstiges Gesamtsystem mit Schnittstellen zu CNC, Roberter, SPS und Datenerfassungssystemen entstand.